Zug kracht bei Rendsburg in Lkw – Mehrere Verletzte

 

Der Lkw steht mitten auf den Gleisen, als der Zug in ihn hineinrast. Zuerst geht die Polizei in Kiel am Mittwochmorgen von 20 Verletzten aus, einige werden noch direkt am Unfallort von Sanitätern untersucht und behandelt. Danach spricht die Bundespolizei insgesamt von elf Verletzten, darunter seien drei Schwerverletzte. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

 

Lkw-Fahrer springt noch rechtzeitig aus dem Fahrerhaus

 

Der Regional-Express 7 aus Owschlag war am Bahnübergang in der Gemeinde Alt Duvenstedt mit dem Lkw zusammengestoßen. Warum der Lastwagen auf den Gleisen liegen geblieben ist, ist zunächst völlig unklar. Der Lkw-Fahrer habe sich kurz vor dem Unfall mit einem Sprung aus seinem Fahrerhaus retten können, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Zug sei teilweise entgleist. Bei dem Lkw handelt es ich um eine Sattelzugmaschine mit einem Tieflader. Auf dem Tieflader wurde eine 70 Tonnen schwere Arbeitsmaschine mit Kettenantrieb transportiert.

 

Regionalverkehr zwischen Hamburg und Flensburg beeinträchtigt

 

Insbesondere der Regionalverkehr zwischen Hamburg und Flensburg ist von dem Unfall betroffen. Die Züge aus Hamburg können nur noch bis Rendsburg fahren, wie eine Bahnsprecherin sagte. In die Gegenrichtung endeten die Züge in Owschlag. Zwischen Rendsburg und Flensburg ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Auch auf der Ost-West-Verbindung zwischen Husum und Kiel kommt es zu Beeinträchtigungen. Womöglich könnten sich die Verkehrsprobleme den ganzen Tag hinziehen, die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Mehr als hundert Einsatzkräften waren am Morgen am Ort.

 

Maria Patz / Nicole Ide

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