Ein Verein, viele Geschichten

 

Der F.C. St. Pauli hat eine turbulente Geschichte hinter sich: In den 80er-Jahren kämpften sich die Kiezkicker an die Spitze der Bundesliga – und erstaunten damit eine ganze Fußballnation. Zu Ehren des Hamburger Vereins hat im Millerntorstation jetzt die Ausstellung „Kiezbeben“ eröffnet. Hier lässt sich Kiez- und Fußballluft aus den unterschiedlichsten Jahrzehnten schnuppern.

Warum da sogar die alte Clubheim-Küche ausgestellt wird, sehen Sie im Video.

Als "Pleiteclub" abgestempelt

Doch der Kultverein hatte es nicht immer leicht. Als „Pleiteclub“ abgestempelt, wurden sowohl Spieler als auch Trainer immer wieder unterschätzt. Genau diese Einstellung machte sich die Mannschaft zu Nutze und lies sogar die Favoriten der ersten Bundesliga hinter sich.

„Das Herz von St. Pauli“

Auf dem Kiez wird aber nicht nur gekickt, sondern auch ordentlich zusammengehalten. Denn gemischter als das Publikum der Hamburger Kicker könnten Fußballfans kaum sein. Aus dem Sport selbst hat sich nämlich über die Jahre hinweg eine Art Bewegung gebildet, die im Stadion vor allem für eins steht: eine Gemeinschaft.


Ausstellung läuft noch bis August

Die Ausstellung im FCSP-Museum läuft von Mai bis August 2019 und kostet regulär 7 Euro Eintritt. Sie haben Interesse, sich die Ausstellung im Millerntorstadion selbst anzusehen? Für mehr Infos klicken Sie hier.

 

Kai Bülter / Svea Abraham

Ausstellung Kiezbeben
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