So wirbt die Bremer Feuerwehr für die Arbeit der Rettungskräfte


112 - jedes Kind kann diese Nummer auswendig, möchte man meinen - tatsächlich kennt die Hälfte aller EU-Bürger sie aber nicht. Der heutige Tag des Notrufs soll deshalb die lebensrettende Telefonnummer bekannter machen. Passend dazu hat sich die Feuerwehr das Twittergewitter ausgedacht. Auch die Feuerwehr Bremen macht mit.

Freiwillige Hilfskräfte riskieren ihr Leben

Denn: Ihre Arbeit ist schwieriger geworden. Feuerwehrleute werden beim Brand löschen von Gaffern behindert, Rettungssanitäter beim Versorgen Verletzter angepöbelt. Dabei riskieren die - oft freiwilligen - Hilfskräfte ihr Leben. Die Bremer Feuerwehr findet es deshalb gut, dass ihre und die Einsätze ihrer Kollegen heute gewürdigt werden.


Notfall-App für den sicheren Nachhauseweg

Die Arbeit transparent machen, potenziellem Nachwuchs zeigen, was für eine Masse an Notrufen jeden Tag zu bewältigen ist - das ist das Ziel hinter dem Hashtag #112live auf Twitter. Ein sicheres Gefühl in Notsituationen zu haben, das leistet auch eine App mit dem Namen ProtectMii. Jung-Unternehmer aus Oldenburg haben sie entwickelt. Einsetzen sollte man sie vor allem dann, wenn man sich bedroht fühlt. Alles, was man braucht ist ein Handy, die App und ein Kopfhörer mit Kabel. Die vordefinierten Beschützer können Angehörige oder Freunde sein - das kann jeder selbst bestimmen. Im Anschluss werden Standortdaten übermittelt - damit Außenstehende schnell denjenigen finden, der sich in einer Notsituation befindet.

Unser Reporter Roland Rickelmann gibt Ihnen einen Überblick.

Europäischer Tag des Notrufs
Mag ich