Hamburger will Duschbus für Obdachlose bauen

 

Morgens duschen, etwas frisches anziehen - das ist für die meisten Menschen ganz selbstverständlich. Für Obdachlose ist das anders. Das weiß Dominik Bloh aus eigener Erfahrung. Der Hamburger hat selbst 10 Jahre lang auf der Straße gelebt. Jetzt will er anderen Obdachlosen helfen und einen Duschbus für sie bauen. Wie er dafür einen ganz normalen Linienbus umfunktionieren will, sehen Sie im Video.

 

"Wenn man als Dreck wahrgenommen wird, dann fühlt man sich irgendwann wie Dreck"

 

Mit 16 flog Dominik Bloh von zuhause raus, kam zunächst bei Freunden unter, seine letzte Station dann die Straße. Sein ganzes Leben passte in eine einzige Tasche. Zugang zu sanitären Anlagen hatte er kaum. Noch auf der Straße kam Dominik die Idee zum Duschbus. Heute hat er eine Wohnung und ein Buch über seine Obdachlosigkeit geschrieben.

 

Die Chance auf eine halbe Stunde Privatsphäre

 

Mit seinem Start Up "Go Banyo" möchte Dominik Bloh Obdachlosen ein Stückchen Menschenwürde schenken. Denn der Bus soll nicht nur Dusche sein, sondern den Menschen einen Moment für sich bieten. Außerdem soll es einen Kleiderkammer im Bus geben, in der saubere Kleidung bereitliegt.

 

Crowdfunding soll bei Finanzierung helfen

 

Den Linienbus haben Dominik Bloh und sein Team gespendet bekommen. Für den Umbau fehlt ihnen aber noch Geld. Über Crowdfunding konnten sie zwar schon über 17.000 Euro zusammenbekommen, aber das reicht nicht: Insgesamt 140.000 Euro sind für den Umbau des ehemaligen Linienbusses nötig.

Wenn Sie das Start Up unterstützten wollen, klicken Sie hier.

 

Jana Schubert / Pia Lindenberg

 

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