Was tun bei Hitze? Unsere Tipps sollen Sie kalt erwischen

 

Nachdem die Temperaturen am Dienstag noch einmal steigen sollen, rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mit Werten von bis zu 40 Grad. Wussten Sie, dass Sie bei körperlicher Aktivität und Hitze bis zu zwei Liter pro Stunde ausschwitzen können? Deshalb lautet das oberste Gebot bei diesen Temperaturen: Trinken, trinken, trinken. Mindestens zwei Liter am Tag.

Da jeder Liter Schweiß etwa ein Gramm Natrium enthält, darf man gern zu Getränken oder Wasser mit höherem Natriumgehalt greifen.

 

Was hilft zum Runterkühlen?

 

Wenn Sie die Wahl haben, dann fangen Sie früher an zu arbeiten und tragen Sie lockere Kleidung. Räume sollten nur früh morgens oder nachts gelüftet werden, ansonsten besser Fenster tagsüber verschlossen halten. Auch Technik verbreitet Wärme. Schalten Sie deshalb an heißen Tagen alle Geräte oder Lampen aus, die nicht benötigt werden.

 

Achten Sie auf Ihre Mitmenschen!

 

Haben Sie eine alleinstehende Nachbarin oder sehen einen erschöpften Senioren, kümmern Sie sich. Sie können für Schatten sorgen, ein Glas Wasser holen oder ein feuchtes Tuch auf der Stirn bereithalten. Im Notfall holen Sie Hilfe.

Bei dieser Hitze sollten Sie wichtige Medikamente lieber in Kühltaschen transportieren. Für Senioren und kranke Menschen könnte sogar eine andere Dosierung ihrer Medikamente erforderlich sein, deshalb in solchen Fällen dringend den Hausarzt anrufen.

 

So schlafen Sie bei Hitze besser!

 

Vor dem Einschlafen tut eine kühle Dusche gut. Das Wasser sollte aber nicht zu kalt sein. Danach trocknen Sie sich am besten nur leicht ab, dann kann die Verdunstungskälte den Körper noch etwas nachkühlen.

Zu empfehlen ist Nachtwäsche aus leichter Baumwolle, sie kann den Schweiß aufnehmen, denn pro Nacht schwitzen wir mindestens einen Liter Schweiß.

 

An Hundstagen brauchen auch Hunde Abkühlung

 

Bei längeren Autofahrten müssen Besitzer jetzt genügend Trinkpausen für die Vierbeiner einplanen. Auch zu Hause ist es wichtig, immer genug frisches Wasser bereitzustellen. Gassi gehen sollten Frauchen und Herrchen lieber morgens und abends.

Eine Wanne oder flache Kiste mit Wasser gefüllt kann zum Highlight an Hundstagen werden. So zaubern Sie ihrem Liebling auf dem Balkon oder im Garten ganz schnell einen kleinen Hundepool.

 

Hundstage

Stadtvögel haben Durst

 

Der Naturschutzbund (Nabu) empfiehlt bei der Hitze, vor allem in Städten Vogeltränken aufzustellen. „Die Stadtvögel leiden schnell unter Wassermangel“, sagt Sönke Hofmann, Geschäftsführer des Nabu Bremen. Da Pfützen und Wasserstellen bei diesem Wetter schnell austrocknen.

Die Vogeltränken im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon müssen allerdings täglich ausgespült und das Wasser gewechselt werden, um tödliche Infektionen zu vermeiden.

 

Kommen Sie also gut durch die heißen Tage und ganz wichtig: Ausruhen nicht vergessen!

Nicole Ide

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