Serengeti Park hilft bedrohten Nashörnern

 

Nur noch Najin und Fatu sind übrig: Die beiden Nördlichen Breitmaulnashorn-Weibchen aus Kenia sind die letzten ihrer Art. In einem internationalen Projekt unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin wollen Forscher mit Hilfe künstlicher Befruchtung neue Nördliche Breitmaulnashörner erzeugen. Auch im Serengeti Park Hodenhagen beteiligt man sich an dem Projekt. Warum Nashornkuh Makena der große Hoffnungsträger ist, sehen Sie im Video.

 

Najin und Fatu können ihre Babys nicht selbst austragen

 

Die Wissenschaftler konnten den beiden Nashornweibchen Najin und Fatu aus Kenia insgesamt zehn Eizellen entnehmen. Allerdings werden die beiden ihren Nachwuchs nicht selbst austragen können – sie sind zu krank. Ihre befruchteten Eizellen werden deshalb einer Leihmutter, einem artverwandten südlichen Breitmaulnashorn, eingepflanzt. Von dieser Art gibt es noch 20.000 Exemplare.

 

Bullensperma wurde eingefroren

 

Der letzte Bulle des Nördlichen Breitmaulnashorns hieß Sudan. Er starb vor mehr als einem Jahr. Die Wissenschaftler haben damals vorgesorgt und entnahmen Sperma von Sudan und froren es in flüssigem Stickstoff ein.

 

 

Carmen Gocht/Lisa Siewert

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