Vierfach-Mutter aus Hamburg getötet


Vor knapp vier Wochen fanden in Hamburg-Altona ein 11-Jähriger und sein kleiner Bruder ihre eigene Mutter tot im Schlafzimmer; erstochen von ihrem Ehemann. Jahrelang hatte der Mann Juliet H. verfolgt und gequält. Selbst die Flucht ins Frauenhaus konnte der Vierfachmutter nicht das Leben retten.

Die Familie der 42-Jährigen will jetzt anderen Opfern Mut machen. Deshalb hat die Cousine der Verstorbenen unser Reporterin Jana Schubert jetzt die ganze, tragische Geschichte erzählt.

Tragödie ist kein Einzelfall


Der Fall Juliet ist kein Einzelschicksal. Hunderte Frauen und Kinder retten sich aus häuslicher Gewalt ins Frauenhaus. Doch von ihren Peinigern kommen sie meist nicht los. Denn, sofern sich die Gewalt nur gegen die Mutter richtet, haben die Männer oft weiterhin Umgangsrecht und dürfen ihre Kinder unter Aufsicht sehen; alles im Sinne des Kindeswohls.

In Hamburg gibt es fünf 5 Frauenhäuser. 2017 haben dort über 1000 Frauen und Kinder Schutz gesucht. Doch die Plätze sind begrenzt, die Häuser sanierungsbedürftig. Immer wieder müssen Frauen in umliegende Bundesländer verlegt werden.


Quellen: RTL Nord, dpa

Cousine von getöteter Mutter aus Hamburg
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