Verrückte Boote beim Crazy Crossing Bootsrennen auf dem hannoverschen Maschseefest

 

Es ist mittlerweile eine echte Institution. Auch vergangenes Wochenende haben sich zum 21ten Mal wieder 50 verrückte Hobby-Bootsbauer in die Fluten des Maschsees gestürzt und ihre selbstgebauten Schiffe beim „Crazy Crossing“ (dt. verrücktes Überqueren) auf dem Maschseefest auf die Probe gestellt.

Wieviel Herzblut und Arbeit in den Booten steckt und wie seetauglich die Schiffe sind, sehen Sie im Video.


Boote mit Pyrotechnik


Ob „30 Jahre Mauerfall“ oder ein Konzert der Hard-Rock Band "KISS", was das Motto beim „Crazy Crossing“ angeht, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Denn neben der Fahrtauglichkeit der Boote ist ein verrücktes Design Pflicht. Jan Gutjahr ist mit seinem "KISS"-Boot am Start und erklärt, dass genau wie bei den großen Rockstars auch zu Wasser voll auf Special Effects gesetzt wird: „Wir haben uns Gedanken gemacht. Eine Traverse aus Holz und Lampen dran gebaut, es wird auch noch pyrotechnische Effekte geben. […] Wir haben vorne noch Boxen hängen und so weiter.“


Dabei sein ist alles


Insgesamt zehn Teams á sechs Personen treten bei dem Wettkampf gegeneinander an. Neben dem klassischen Zeitfahren müssen die Boote auch noch einen kleinen Hindernisparcours absolvieren. Dem Siegerteam winken 2.500 Euro. Dieses Jahr ist das Rennen schnell entschieden. Die Vorjahressieger machen mit ihrem „30 Jahre Mauerfall“-Boot den zweiten Platz und Team "KISS" rockt sich an die Spitze.


Übrigens: Wer auch ohne Boote noch etwas am See flanieren möchte, kann das noch bis zum 18.08.2019 tun.

 

Anne Korff / Jan Bockemüller

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