Unterwegs mit Majolieeee, Influencerin aus Hannover

 

Influencer werden von vielen Teenagern und jungen Frauen bewundert und beneidet. Es gibt sie zu tausenden und sie zeigen in ihren Instagram-Feeds nur ihre Schokoladenseiten und das leichte, luxuriöse Leben. Die einen mit mehr, die anderen mit weniger Erfolg.

 

Der Wunsch nach Geld und Glamour

 

Influencer sind einflussreiche Personen in sozialen Netzwerken, die sich hauptsächlich auf Instagram, Facebook und YouTube bewegen. Dort sammeln sie Reichweite, um so eine Chance zu haben, Marken oder Produkte gegen Bezahlung zu präsentieren. Viele dieser erfolgreichen Influencer bekommen auch diverse Produkte geschenkt, damit diese als Gegenleistung vielleicht in irgendeinem Foto auftauchen und so bekannter werden.

 

Versorgungsängste hinter glänzender Fassade

 

Wie viel Zeit der Influencer hinter der Schönen Fassade allerdings wirklich für diese Außenwirkung investiert, dass bleibt den Followern verborgen. Für erfolgreiche Influencer ist das ein Fulltime-Job, der trotzdem nicht genug Geld einbringt. Vor allem nicht genug, um den repräsentativen Lebensstil zu leben, der im eigenen Instagram-Feed dargestellt wird, nämlich viele traumhafte Momente an den schönsten Plätzen dieser Erde zu erleben. Deshalb benötigen nicht wenige nebenbei zur Absicherung noch eine sichere Einnahmequelle. Auch das ist besonders jungen Followern nicht bewusst. Sie träumen davon, ebenfalls so schön und leicht zu leben, wie ihr Vorbild auf Instagram.

 

„Ich sitze da wirklich jeden Tag dran und das nicht erst seit gestern“

 

Eine von vielen kleineren Influencern ist Sandra Czok aus Hannover. Sie hat unter dem Namen „majolieeee“ mehr als 40.000 Follower auf Instagram und schon bis dahin war es auch für sie ein langer Weg, denn Influencer wird man eben nicht über Nacht: „Man muss tatsächlich sehr, sehr viel Zeit investieren. Ich sitze da wirklich jeden Tag dran und das nicht erst seit gestern, sondern schon fast fünf Jahre lang…man darf auch eben nicht aufhören. Man merkt das sofort, in der Reichweite, wenn man mal zwei Tage keine Zeit hat oder im Urlaub war, dass das alles wieder schlechter wird.“

Aber wie sieht der Weg hin zum Influencer aus und wie ein Arbeitsalltag in der virtuellen Welt? Unsere Reporterin Jenny Richter hat Sandra Czok getroffen.

 

Foto oben: Instagram/majolieee

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