Schüler programmieren Software


Victor, Otis und Söncke, drei Schüler der Brecht-Schule Hamburg, waren mit der Art und Weise der Vergabe von mündlichen Noten unzufrieden. Sie haben deshalb eine Software entwickelt, die die mündlichen Leistungen von Schülern messbar machen soll. Wie genau das Programm funktioniert erfahren Sie im Video.

Transparent ist alles


Das Programm „RaiseUp!“ soll vor allem mehr Transparenz liefern. Der Lehrer soll einfacher festhalten können, wie schwierig eine Frage ist, welche Schüler sich wie oft melden und wie gut ihre Antworten sind. Und das soll sowohl den Lehrern als auch den Schülern zugutekommen.

Lehrer und Schüler sind optimistisch


Verständlicherweise ist die Arbeit mit der Software sowohl für die Schüler als auch für die Pädagogen noch ungewohnt. Für Peter Graber, Lehrer an der Brecht-Schule, liegen die Vorteile jedoch auf der Hand. Seiner Ansicht nach hilft die Software vor allem bei der Dokumentation und der Transparenz der Notenvergabe. Schüler wie Lucas Hellmann freuen sich, weil sie sich dank der Software sicher sein können, dass auch wirklich jede Meldung vermerkt wird und nicht untergeht. Cora Wiesner, ebenfalls Schülerin an der Brecht-Schule, denkt außerdem, dass sich dank der Software in Zukunft wohl mehr Schüler trauen würden, sich regelmäßig zu melden.

Patent-Anmeldung läuft


Die drei Entwickler der Software sind gerade dabei, „RaiseUp!“ als Patent anzumelden. Im Anschluss wollen sie das Programm dann auch anderen Schulen anbieten. Außerdem haben sie schon Ideen für andere Anwendungen, wie zum Beispiel ein Nachhilfeprogramm.


Jannika Schultz / Sven Burmeister

Schüler aus Hamburg schreiben Software
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