Tierisches Vergnügen bei den Karl-May-Spielen

 

Acht Gänse stehlen Winnetou und Co. die Show am Kalkberg

 

Seit Juni kämpft Winnetou zur Freude der Tausenden Fans erfolgreich gegen das Böse in Bad Segeberg. Mit „Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg“ bestreiten die vielen Darsteller die 67. Saison am Kalkberg.
Die Story und die Szenerie der Freilichtbühne haben eine magische Anziehungskraft, besonders für Kinder. Aber nicht immer sind die Hauptdarsteller beim Publikum die beliebtesten Akteure, sondern die Tiere. Dieses Jahr sind tatsächlich Gänse die heimlichen Stars im Wilden Westen.

 

Aufwärmtraining vor jeder Show ist ein Muss

 

Ein Haufen Geflügel stiehlt dem edlen Apachenhäuptling und seinen Kollegen ordentlich die Show.
Das Gefieder gehört im Stück zum deutschen Treck und soll zusammen mit den Siedlern in die Arena einlaufen und das vor 7.500 Zuschauern, zwischen Pferden, Explosionen und Schauspielern und das am besten ohne wegzuflattern oder auszubüxen. Deshalb gibt's vor jeder Vorstellung im Indian Village eine kleine Aufwärm-Einheit mit den Tieren.

"Ich zeige nach links und die Gänse gehen nach rechts, ich zeige nach rechts und die Gänse gehen nach links. Umso schneller ich hinter denen hergehe, umso schneller gehen auch die Gänse“, so die Komparsin Pia Wehrmann. Sie ist den Gänsen zugeteilt und spielt im Stück die Gänseliesel.

 

Bis zum 2. September watscheln die Gänse noch zusammen mit Winnetou und Co. um den Kalkberg herum. Und die Festspiele steuern in diesem Jahr erneut auf einen Besucherrekord hinzu, denn noch nie zuvor gab es schon zur 58. Vorstellung, die am vergangenen Sonntag war, den 300.000 Besucher.

Gänse bei Karl-May
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