Tag des offenen Denkmals: Hier wird Geschichte lebendig

 

Was ist das Cellarium eines Laienrefektoriums? Oder ein Laubenganghaus? Oder möchten Sie lieber auf einem Grabungsfeld miterleben, wie man an alten Mauerresten etwas über die Stadtentwicklung ablesen kann? Antworten auf diese Fragen hält der bundesweite Tag des offenen Denkmals parat.
 

Auf Streifzügen in die Vergangenheit
 

Jährlich am zweiten Sonntag im September öffnen historische Bauten und Stätten buchstäblich ihre Türen, zu denen man normalerweise keinen Zutritt hat. Dann können die Besucher „Geschichte anfassen“ – auch in Norddeutschland. Hier laden rund 1.000 Denkmäler zum Entdecken ein.  
 

Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene in ganz Norddeutschland
 

Vom Modell-Gabelstaplerfahren für Kinder bis zum wissenschaftlichen Vortrag gibt es zahlreiche Veranstaltungen rund um die Denkmäler in Norddeutschland. In Hamburg laden Führungen durch die Große Freiheit ein. Gleich zwölf Gebäude sind auf der legendären Feier-Meile denkmalgeschützt. In Hannover gibt es im Historischen Museum zahlreiche Mitmach-Aktionen für Kinder und Junggebliebene. So können Besucher sich im Stil der vergangenen Jahrzehnte verkleiden, an der Schallplattenbörse ihre Wunschhits abspielen lassen oder sich einen professionellen Tanz-Crashkurs geben lassen. In Kiel dagegen können die Besucher einer historischen Metallgießerei auf dem Gelände der Howaldtswerft eigenständig Zinnfiguren herstellen.
 

Tag des offenen Denkmals gibt es seit 1993
 

Die Veranstalter möchten mit dem Tag des offenen Denkmals die bundesweite Bedeutung des kulturellen Erbes hervorheben. Darüber hinaus stellen Denkmalpfleger ihre Arbeit vor. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge sonst verborgen bleiben.
 

>> Das bundesweite Programm finden Sie hier

>> Eine Karte mit allen Veranstaltungen finden Sie hier.
 

 

Metin Turan

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