Eine ganz neue Masche: So helfen die „Wooligans“ Obdachlosen

 

Zwei rechts, zwei links, aber hier wird niemand fallen gelassen! Im Gegenteil: Soziales Engagement ist der rote Faden der Strickmannschaft „Wooligans“. Von der Neunjährigen bis zur Seniorin fertigen sie Mützen, Handschuhe und andere wärmende Sachen für Menschen ohne ein Dach über den Kopf an.

 

Wie dieser bunte Haufen zusammen gekommen ist und warum sie den Obdachlosen Wärme spenden, sehen Sie im Video.

 

Stricken für den guten Zweck

 

Die Wooligans - das sind 80 Häkel- und Strickbegeisterte. Und die Damen sind fleißig: Bergeweise trudeln Socken, Mützen und Armstulpen ein. Alles was für ein Leben auf der kalten Straße ein bisschen Wärme gibt.
An zehn Hilfsorganisationen verteilt die Strickinitiative ihre wärmende Ware unter anderem an den Verein "Hamburger Gabenzaun" in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Menschen dort sind begeistert von der Idee und vom Engagement der Wooligans.

 

Vorbild für andere Städte

 

Die haben noch lange nicht genug. Bisher sind etwa 5600 Wollsachen gefertigt worden – und es werden immer mehr. Und aus der kleinen Strickinitiative soll bald sogar ein richtiger Verein werden. Auch laufen die Gespräche mit anderen Städten, sodass vielleicht auch anderenorts Häkel- und Strickfreundinnen etwas für den guten Zweck tun können.

 

Kathrin von Danwitz / Katharina Steinhöfel / Daniel Kandora

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