Spielzeug-Spenden in Hamburg: Damit an Weihnachten alle Kinderaugen strahlen

 

Warum das Spendenprojekt nicht nur den Kindern gut tut, verraten wir im Video.


Bei den meisten Kindern liegen an Heiligabend jede Menge schöne Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Es gibt aber auch viele Kinder, für die ein Spielzeug ein besonderer und seltener Luxus ist. Denn: Brandneues Lego oder Playmobil, Barbies oder Brettspiele – für all das müssen Eltern oft tief in die Tasche greifen. Umso besser für bedürftige Kids aus Hamburg, dass die Hanseaten ein großes Herz beweisen, besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit.


Spendenbereitschaft ist groß


Die Hamburger „Toys Company“ sammelt das ganze Jahr über Spielzeuge auf Recyclinghöfen und in den beiden Stilbruchfilialen der Hamburger Stadtreinigung. In der Vorweihnachtszeit geben bis zu 20 Mal am Tag Familien Spielzeug ab, dass ihre Kinder nicht mehr nutzen. Aber nicht nur die Spendenbereitschaft, sondern auch die Nachfrage ist groß, freut sich Projektleiter Daniel Fürstenberg: „Oft kommen die bedürftigen Eltern mit ihren Kindern persönlich vorbei, um sich ein paar Spielzeuge auszusuchen. Für die Kleinen sind unsere Lager das absolute Paradies, die wollen gar nicht mehr gehen“. Auch Flüchtlingsfamilien nehmen die Spielzeuge an, genauso wie Vereine der Caritas, Fördervereine und Sozialpädagogen, an die ein Teil der Sammlung geht. Die Mitarbeiter der Toys Company selbst sind Überzeugungstäter, denn sie arbeiten dort nur auf Basis eines 1 Euro-Jobs. 


Spielzeug von A bis Z – Hier schlummern tausende Schätze


Die Klassiker unter den Spielzeugen wie Lego, Playmobil, Puppen, und Brettspiele hat die Toys Company so gut wie alle. Allein in vier Tagen im Dezember haben die engagierten Spielzeug-Sammler ein paar LKWs voller Spielsachen sammeln können, zwischen denen sich so einige originelle Schätze tummeln: Antike Schaukelpferde, kleine Hüpfburgen oder niedliche Kuscheltiere. Dass die Sachen gebraucht sind, spiele keine Rolle, sagt Daniel Fürstenberg. „Wir bereiten jedes Spielzeug wieder auf, oft sieht es dann aus wie neu“, betont er. Dann steht einem glücklichen Weihnachtsfest doch nichts mehr im Wege. 


Andreas Geerken/ Lorraine McIlvenny

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