Sommerferien in Hamburg und die Tierheime laufen über

 

Wenn die Menschen sich im Urlaub eine schöne Zeit machen, ist das für viele Tiere meist kein Vergnügen. Besonders, wenn die Sommerferien anstehen, werden viele Tiere ausgesetzt und dann von Findern in Tierheime, wie das in der Süderstraße in Hamburg gebracht. Doch das Aussetzen der Tiere ist sogar strafbar.


Wenn das Tierheim in der Süderstraße in Hamburg 150 Tiere beherbergt und somit dreimal mehr als im Vormonat, kann das nur eins bedeuten – die Sommerferien stehen an. Wie Diplombiologe Sven Fraaß erklärt, ist es zwar leicht sich ein Tier anzuschaffen, aber sich dann angemessen darum zu kümmern, das überfordert offenbar viele Halter.


Die Tiere vor Abreise in eine Pension, wie beispielsweise das Tierhotel "Van Yperen" in Großenaspe zu geben, ist vielen zu kostenintensiv. Oft nehmen die Menschen dann die Strafen von bis zu 25.000 Euro in Kauf, um das eben noch als Familienmitglied bezeichnete Haustier einfach auszusetzen oder in ein Tierheim zu verfrachten.

Wenn diese vermeintlichen Familienmitglieder an Raststätten oder in Müllcontainern ausgesetzt werden, können sie geistige und körperliche Schäden erleiden oder sogar sterben. Doch wenn sie früh genug gefunden werden, päppeln die Tierpfleger sie wieder auf.

Victor Kupka hat den Tieren und ihren Pflegern im Tierheim Süderstraße einen Besuch abgestattet.

 

Wenn Sie sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden haben ein Tier aufzunehmen, schauen Sie doch gerne auf der Website des Tierheims, welches zum Hamburger Tierschutzverein gehört vorbei, dort finden Sie auch verschiedene Spendemöglichkeiten für das Tierheim Süderstraße: https://www.hamburger-tierschutzverein.de/

 

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