So unterstützt eine Hannoveranerin Kinder und Familien in Townships in Südafrika

 

Während wir Norddeutschen trotz Corona-Pandemie jeden Tag genug Essen auf dem Tisch haben, müssen viele Kinder und Familien in Südafrika durch die Krise hungern. Und das führt zu sozialen Spannungen und steigender Gewalt. Aus diesem Grund kümmert sich die Hannoveranerin Birgit Hägemann unermüdlich mit ihrer Organisation „Ubomi" darum, das Leid so gut es geht zu mildern. 

 

Was sie hier bei uns alles auf die Beine stellt, um den Kindern in den Townships bei Kapstadt zu helfen und wie der Alltag dort aussieht, erfahren Sie in unserem Beitrag vom 22. Juni 2020 bei RTL Nord für Niedersachsen und Bremen.

 

Die zwei Gesichter Kapstadts

 

Kapstadt ist eine Stadt mit zwei Gesichtern: Auf der einen Seite idyllische Strände und atemberaubende Natur, auf der anderen Seite: Townships, die von Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt geprägt sind. Auch 10 Jahre nachdem Südafrika die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen hat, sind die Probleme im Land nahezu unverändert. Die Kriminalität ist höher denn je: Das Land zählt 21.000 Morde pro Jahr. Es ist eine gefährliche Welt, in der die Kinder Südafrikas zwischen Bandenkriminalität und Drogenhandel aufwachsen. Die Hannoveranerin Biggi Hägemann will das nicht einfach hinnehmen. Seit Jahren kämpft sie für die Kids in Kapstadt und gründet ihre eigene Hilfsorganisation „Ubomi“. Mit Hilfe von Spenden schafft sie es im Juni 2020 das dritte Ubomi-Haus zu bauen, ein Zufluchtsort für die Kinder der Townships und für sie eine Möglichkeit dem Alltag zu entkommen.

 

Mit Spenden neue Perspektiven für die Kinder Südafrikas schaffen

 

Täglich wird in jedem der drei Ubomi-Häuser ein Programm für die Kids auf die Beine gestellt. Das organisiert ein festangestellter Koordinator gemeinsam mit verschiedenen Künstlern und Tänzern. Der Ansporn: Jeden Tag sollen die Kinder etwas Neues lernen und entdecken. So sprechen einige der Kinder ausschließlich ihre Muttersprache Kosa. Doch hier im Ubomi-Haus lernen sie Englisch und alles, was sie sonst noch fürs Leben brauchen. Ubomi-Gründerin Biggi Hägemann ist jedes Jahr sechs Wochen dabei, wenn in den von ihr gegründeten Häusern gelacht und gespielt wird: „Wenn ich überlege, wir haben die von der Straße geholt, das ist für mich so faszinierend und ich bin so berührt, was es für einen Unterschied macht“, sagte sie im RTL-Interview.  Den Rest des Jahres verbringt Biggi in ihrer Heimat Hannover. Auch wenn es ihr schwerfällt, die Kinder in den Ubomi-Häusern nicht täglich heranwachsen zu sehen, muss sie von Niedersachsen aus, eine wichtige Aufgabe koordinieren: Spendenprojekte wie Wohnzimmerkonzerte müssen organisiert werden, damit es in den Ubomi-Häusern Südafrikas immer weiter geht.

 

Juliana Schatzschneider / Lena Wendt

 

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