Schwarzes Gold im Wattenmeer


Die „Mittelplate“ vor der Nordseeküste, umgeben vom Nationalpark Wattenmeer, ist die einzige Ölbohrinsel Deutschlands; nordöstlich vor Cuxhaven. Für unsere Reihe Wissen X-akt durften sich unsere Reporter Antonia Giese und Patrick Testa-Kreitz ausnahmsweise mal vor Ort umschauen.

Im Video erfahren Sie unter anderem, wie das schwarze Gold aus den Tiefen der Nordsee gefördert wird.

Lange Geschichte


Bereits 1955 vermuteten Geologen ein Erdölvorkommen im Wattenmeer. Auf einer Sandbank, 15 Kilometer nördlich von Cuxhaven, wurden erste Probebohrungen durchgeführt. Und tatsächlich: Unter der Nordsee liegt das größte Ölfeld Deutschlands. Es folgte der Bau der Insel; einer riesigen Betonwanne, aus der keine Flüssigkeit austreten kann. Sie ist so groß wie ein Fußballfeld. Am 6. Oktober 1987 wurde mit den ersten Testförderungen begonnen. Seitdem wurden 34 Millionen Tonnen Erdöl gewonnen.

Mitarbeiter auf der Ölbohrinsel Mittelplate
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