Schon wieder! 17-Jährige von abbiegendem LKW getötet

 

Der tote Winkel ist einer der größten Gefahren im Straßenverkehr. Anscheinend ist er am Dienstag wieder einem Mädchen beim Überqueren einer Kreuzung zum Verhängnis geworden. Die 17-Jährige wollte mit ihrem Fahrrad am Dienstag in Oldenburg an einer Ampel die Straßenseite wechseln und wurde dabei von einem Lastwagen überrollt und getötet. Der genaue Unfallhergang wird noch von der Polizei untersucht und ist noch nicht abschließend geklärt.

 

Trotz Fahrerflucht konnte der Fahrer ermittelt werden

 

Der 58-Jährigen Fahrer des Kipplasters mit Anhänger ist beim Abbiegen mit der Schülerin seitlich zusammengestoßen, dabei stürzte die 17-Jährige und verletzte sich so schwer, dass sie noch am Unfallort starb. Der Fahrer setzte danach seine Fahrt fort, konnte aber mit Hilfe von Zeugenaussagen bereits ermittelt werden.

 

Erst am Freitag hatte ein Müllwagen eine Elfjährige tödlich verletzt

 

Erst vor wenigen Tagen war in Lehrte bei Hannover eine Elfjährige von einem abbiegenden Müllauto erfasst und tödlich verletzt worden. Dabei hatte der Müllwagenfahrer den Unfall nicht mal bemerkt und war einfach weitergefahren. 

 

Abbiege-Assistenten könnten viele Menschenleben retten

 

Der Unfall in Lehrte war ebenfalls beim Abbiegen passiert, deshalb fordern Experten auch eine verpflichtende Ausrüstung von Lastwagen mit sogenannten Abbiege-Assistenten. Die Systeme könnten beim Rechtsabbiegen Radfahrer und Fußgänger im toten Winkel rechtzeitig erkennen und den Fahrer warnen.

 

Städte handeln jetzt und rüsten Busse und Müllwagen nach

 

Deshalb haben städtische Firmen wie Üstra und Aha bekanntgegeben, dass sie ihre Busse und Müllwagen in Hannover mit Abbiege-Assistenten ausrüsten werden.

Auch in Köln werden als Konsequenz aus einem Unfall zwischen einem Müllauto und einem dabei tödlich verletzten Siebenjährigen knapp 200 Müllwagen der Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) mit Kamerasystemen ausgestattet werden.

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