Schockierende Bilder: Deichschafe an der Süderelbe vernachlässigt und gequält?

 

Tote Lämmer, verletzte und verstümmelte Schafe und Tiere, die von Hütehunden angefallen worden seien sollen. Es sind grausame Bilder, die der Hamburger Tierschutzverein veröffentlicht hat und schwere Vorwürfe gegen den Schäfer und das Veterinäramt des Bezirksamtes Hamburg-Mitte.


Wie der beschuldigte Schäfer auf die Vorwürfe reagiert, sehen Sie im Video.


 
Der Bezirk Mitte greift nicht durch


 
Laut eigenen Angaben liegen dem Tierschutzverein bereits mehrere Meldungen vor, dass es massive Missstände bei der Haltung der circa 1000 Schafe gibt, die am Moorwerder Hauptdeich grasen. Bereits Ende Mai soll es die ersten Meldungen gegeben haben, dass tote Lämmer auf den Weiden liegen, verletzte Tiere nicht versorgt werden und Schafe ohne Betäubung getötet werden.


 
Schäfer wird von der Stadt bezahlt


 
Der Schäfer, der für die rund 1000 Schafe verantwortlich ist, hat einen Vertrag mit der Stadt Hamburg. Mit der Herde soll er den Deich instand und das Gras kurzhalten. Der Verantwortung, die er gegenüber der Schafe hat, soll er aber keinesfalls gerecht werden. Sein Vertrag wurde bislang nicht gekündigt.


 
Ohne Wasser brüteten die Schafe in der Hitze


 
Passanten wollen beobachtet haben, dass die Schafe bei Temperaturen über 35 Grad Celsius auf dem Moorwerder Hauptdeich weideten ohne dass ihnen Wasser zur Verfügung stand. Ebenfalls entdeckten sie leblose Lämmer und legten sie in die leeren Wasserbottiche. Die Schafe waren in der Hitze offenbar sich selbst überlassen. Des Weiteren sollen die Schafe teilweise offene Wunden haben, die bereits mit Maden bevölkert sind.

 

Alisha Elling / Catharina Tomm

 

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