Havarie bei Brunsbüttel


dpa - Nach der Kollision eines Tankschiffs in der Brunsbütteler Schleusenanlage ist die große Südkammer am Mittwoch rund elf Stunden lang gesperrt gewesen. Dann erst konnte der Unfallverursacher die Schleuse verlassen, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel (WSA) mitteilte.

Das Tankschiff «Rhonestern» hatte kurz nach Mitternacht beim Einlaufen Teile des Tors gerammt und den Notanker geworfen. Bei der Havarie seien einige Dalben des Leitwerks beschädigt worden, sagte WSA-Sprecher Thomas Fischer.

Entgegen ersten Befürchtungen seien die Schienen des Schleusentors nicht beschädigt worden. Taucher mussten das jedoch überprüfen, bevor die Sperrung der Schleusenkammer aufgehoben werden konnte. Zur Ursache der Havarie und zur Schadenshöhe gab es zunächst keine Angaben. Menschen wurden bei dem Unglück nicht verletzt.

Die Brunsbütteler Schleusenanlage besteht aus zwei großen und zwei kleinen Kammern. Dabei werden die beiden kleinen Kammern hauptsächlich von den Sportschiffern genutzt. Die Berufsschifffahrt braucht die Größe der großen Schleusen.

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