Sabine sorgt für Chaos: Das sind die Auswirkungen auf Norddeutschland

 

Chaos in Norddeutschland und alles wegen Sabine. Das Sturmtief sorgt für Ausfälle im Schienen-, Flug- und Fährverkehr, Schulen müssen geschlossen werden. Dazu kommen zahlreiche Schäden durch umfallende Bäume und herabfallende Äste. Verletzte gibt es aber kaum.

 

Hamburg: Sturmflut-Warnung

 

In Hamburg kam es zu mehr als 500 Feuerwehreinsätzen aufgrund von Sturmtief Sabine. In den Stadtteilen Lurup und Blankenese stürzten Bäume auf Häuser. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand. Bis Montagabend warnt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie vor einer Sturmflut in Hamburg und an der Nordseeküste.

 

Schleswig-Holstein: Evakuierung

 

Insgesamt meldet die Feuerwehr in Schleswig-Holstein bis Montag mehr als 1000 sturmbedingte Einsätze. Aus Sicherheitsgründen mussten am Sonntagabend in Pinneberg mehrere Häuser evakuiert werden. Ein 33 Meter hoher Baukran drohte wegen des Sturms umzukippen. Die 120 betroffenen Anwohner konnten größtenteils bei Verwandten unterkommen und durften am Montagmorgen zurück in ihre Häuser.

 

Niedersachsen: Unterrichtsausfall

 

Schlimm, aber nicht so schlimm wie erwartet, so etwa könnte das Fazit der Rettungskräfte in Niedersachsen ausfallen. Im Landkreis Wesermarsch stürzte eine Radfahrerin wegen einer Windböe vom Rad und wurde leicht verletzt. Insgesamt gab es etwa 1000 Feuerwehr-Einsätze. Freude hingegen gab es wohl bei vielen Schülern: In vielen Städten fiel der Unterricht an allgemeinen und berufsbildenden Schulen am Montagmorgen aus.

 

Bremen: Keine Verletzten

 

Ein ähnliches Bild ergibt sich auch für Bremen: Etwas weniger als 100 Einsätze hatten die Rettungskräfte, überwiegend ging es dabei um Ast- und Baumschäden. Dass es in der Hansestadt keine Verletzten gab, lag Feuerwehr-Sprecher Andreas Desczka zufolge auch am Tag des Sturms: „Sicherlich sind Sonntagnacht weniger Menschen unterwegs auf den Straßen. Das ist sicherlich von Vorteil gewesen“

 

Elena Rosemeyer / Daniel Kandora

 

Mag ich