Razzien gegen mutmaßliche Terror-Unterstützer: Männer festgenommen

 
Die Polizei hat mit einem Großaufgebot 16 Gebäude in Schleswig-Holstein, Mecklenburg Vorpommern und Hamburg durchsucht. Dabei wurden drei Männer festgenommen, ihnen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.
 
 

Was genau passiert ist 

 

Insgesamt wird gegen elf Personen ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie sich zwischen Dezember 2018 bis Juli 2019 gewerbsmäßig und organisiert zu illegalen Geldgeschäften verabredet haben. Die Staatsanwaltschaft Flensburg kümmert sich um dieses Anliegen und teilt mit: "Wir sprechen von sechsstelligen Beträgen die bereits in der Vergangenheit bewegt worden sind. Das Geld ist nach unseren Erkenntnissen ins Ausland gegangen." Woher das Geld kommt, ist bisher nicht bekannt. Ebenso sollen die Beschuldigten Provision für die Transaktionen kassiert haben.

 

Könnte es sich um Terrorfinanzierung handeln?

 

Medienberichten zu Folge könnten die Verdächtigen das Geld angeblich nach Syrien geschickt haben. Möglicherweise um die Terrororganisation Islamischer Staat zu unterstützen. Das hat die Staatsanwaltschaft Flensburg jedoch noch nicht bestätigt.

 

Warum solche organisierten Finanzierungen aus dem Westen nach Syrien nicht unüblich seien, erklärt Terrorismus-Experte Daniel Zerbin im Video.

 

Wer sind die Beschuldigten?

 
Bei der Großrazzia unter anderem in Hamburg Eimsbüttel sind ingesamt drei Menschen festgenommen worden. Darunter ein 34 und ein 37 Jahre alter Mann. Beide sollen aus Syrien stammen, wie die meisten der 9 weiteren beschuldigten Personen. Bei den Razzien sollen die Ermittler auch größere Geldbeträge und digitale Speichermedien gefunden haben, die nun ausgewertet werden müssen.
 

 

 
Jana Schubert / Julia Freistedt

 

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