Quarantäne nach Urlaub? Darauf müssen sich Rückkehrer aus den Corona-Gebieten einstellen

 

Der Corona-Virus sorgt derzeit für einen Ausnahmezustand - selbst wenn wir nicht persönlich von der Viruskrankheit betroffen sind, gibt es immer mehr Vorsichtsmaßnahmen und daraus folgende Einschränkungen in unserem Umfeld. Angefangen mit leeren Supermarkt-Regalen, über Absagen von großen Veranstaltungen wie Konzerten und Fußballspielen, bis hin zu der Verfügung, öffentliche Orte zu meiden. Letzteres gilt insbesondere für die Menschen, die aus dem Urlaub in einem der Risikogebiete zurück in den Norden kommen. Denn aktuell ist z.B. in Hamburg Ferienzeit und viele Nordlichter haben diese Zeit genutzt, um nach Südtirol und anderswo in den Skiurlaub zu fahren. Doch genau diese Regionen sollten aktuell gemieden werden.

 

Gesundheitsminister appelliert an Verantwortungsbewusstsein

 

Um das Ausmaß der Krankheit kontrollieren zu können, hat Schleswig-Holstein veranlasst, dass Rückkehrer aus Risikogebieten 14 Tage lang keine Kitas, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser oder Pflegeinrichtungen betreten dürfen. Gesundheitsminister Garg hat heute darauf verwiesen, dass die Anordnung eine verbindliche Maßnahme nach dem Infektionsschutzgesetz sei und der Verstoß gegen diese Anordnung bis zu 25.000 Euro Bußgeld kosten kann. Auch Hamburg zieht nach: „Also diejenigen, die im Urlaub waren in einem Risikogebiet, und ganz Italien ist jetzt Risikogebiet, sollen 14 Tage zuhause bleiben, sich freiwillig isolieren und für die Kinder in Kitas und Schulen ist das auch eine verbindliche Maßnahme, per Erlass der Gesundheitsbehörde“, so Gesundheitsministerin Cornelia Prüfer-Storcks.

 

Dürfen Großeltern ihre Enkelkinder nicht mehr sehen?

 

Laut dem Bundesamt für Statistik passt fast jede zweite Großmutter einmal die Woche auf das Enkelkind auf. Diese Stütze in Sachen Kinderbetreuung sollte in Zeiten der Corona-Krise allerdings möglichst nicht in Anspruch genommen werden. Gerade jetzt, wo Kitas und Schulen vermehrt schließen, ist das zwar besonders bitter für viele Eltern, aber notwendig, meint das Bundesamt für Gesundheit. Ältere Menschen seien besonders gefährdet und sollen geschützt werden. HIER erfahren Sie, welche Gebiete aktuell betroffen sind.

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