Promis protestieren in Hamburg gegen Rechts: "Wir nehmen das so nicht hin!"

 
Nach dem Wahlerfolg der AfD in Ostdeutschland haben sich verschiedene Hamburger Initiativen gegen Rechts verbündet und heute gemeinsam eine Protest-Pressekonferenz abgehalten. Mit dabei auch Rapper Smudo von der Band Fanta 4.

Warum er von den Reaktionen der Medien auf die Wahlergebnisse in Brandenburg und Sachsen genervt ist, erzählt er im Video.
 

Prominente Unterstützer

 

Der Verein „Laut gegen Nazis“ organisierte die Protest-Pressekonferenz in Hamburg. Dort sagte die Kieler Kapitänin und Seenotretterin Carola Rackete in einer Videobotschaft: "Es ist super wichtig, dass wir uns vor Augen halten, dass Worte irgendwann immer zu Taten werden und deshalb müssen wir uns dem aktiv und geschlossen entgegen stellen". Neben einer Videobotschaft vom Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel warnt auch der Rapper Smudo von den Fantastischen Vier vor einer gesellschaftlichen Akzeptanz des Rechtsextremismus.
 

AfD auch in den Norddeutschen Parlamenten vertreten

 

Mit über 23% in Brandenburg und über 27% in Sachsen ist die AfD bei den Wahlen vor 8 Tagen jeweils zweitstärkste Partei geworden. Aber auch in den Norddeutschen Parlamenten ist die AfD vertreten: Bei den jüngsten Wahlen erreichte die Partei in Schleswig-Holstein 5,9 %; in Hamburg waren es 6,1%. Laut Sonntagsfrage würde die Partei aktuell in Schleswig-Holstein auf 7% klettern, in Hamburg sogar auf 10%. In Niedersachsen hat die AfD in der vergangenen Wahl 6.2% an Stimmen geholt und in Bremen sitzt die AfD mit 5% in der Bürgerschaft.  
 

Hashtag-Kampagne gegen Rechtsextremismus - so kann jeder ein Zeichen setzen

 

Mit der Social-Media-Aktion „#unfollowme“ fordern Smudo und andere Prominente Follower dazu auf, ihnen auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. nicht mehr zu folgen, wenn sie rechtsradikal sind. Auf der dazugehörigen Webseite kann jeder ein eigenes Selfie hochladen und es mit dem #unfollowme-Filter versehen und selbst in den sozialen Medien verbreiten, um ein Zeichen gegen Rechtspopulismus zu setzen.
 

Alisha Elling / Julia Freistedt 

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