Praktisch: So erleichtert uns künstliche Intelligenz den Alltag

 

Sprachsteuerung, Roboter: Immer mehr Technik kommt auf den Markt, die künstlich intelligent ist. Hinter den Systemen stecken jahrelange Forschungen. Ein Fotobuchhersteller in Oldenburg nutzt künstliche Intelligenz, um eine typische Situation in den Griff zu bekommen: Man hat unzählige Fotos zuhause, findet aber nicht das entscheidende, was man sucht. Was also tun?

 

Im Video sehen Sie, wie sich verloren gegangene Fotos mit Hilfe künstlicher Intelligenz wiederfinden lassen.

 

Das ist künstliche Intelligenz

 

"Bei der künstlichen Intelligenz geht es darum, den Computer eine Automatisierung einer menschlichen Fähigkeit beizubringen“, sagt Tim Wirtz vom Fraunhofer Institut IAIS. Erst wenn Systeme über einen langen Zeitraum trainiert werden, können sie dirigieren, intelligent unsere Zähne reinigen, automatisch im Restaurant das Essen kochen und die Bestellungen servieren.

 

Sie lernt dazu

 

Entscheidend für die künstliche Intelligenz sind Daten - sie braucht Millionen davon. Besonders beliebt sind Sprachsteuerungssysteme. Alexa, Siri oder Echo haben aber bislang nur die Fähigkeit, exakt die Wörter zu verstehen, die sie auch kennen. Die Sprachsteuerungssysteme sollen immer ausgereifter werden. Viele Hersteller sehen sie als lukratives Verkaufsobjekt für die Zukunft. "In Zukunft wird Sprachsteuerung die Schnittstelle von uns Menschen zu den Endgeräten sein - das heißt, sie wird verstehen, was wir sagen und zum anderen wie wir es sagen. Zum Beispiel ob ich eine bestimmte Anfrage stelle mit einer Aggression oder mit einer Freude“, sagt Tim Wirtz.

 

Künstliche Intelligenz in der Zukunft

 

Wenn die Systeme jahrelang trainiert wurden, sollten sie sich auch in neuen, unbekannten Umgebungen orientieren können. Das ist eine Vision, wie die von selbstfahrenden Autos. Um diese Vision Realität werden zu lassen, ist es aber noch ein langer Weg: Man braucht viel Rechenpower, muss die Systeme mühsam anlernen.

 

Tobias Deckert / Roland Rickelmann

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