Operation Gomorrha: Gedenken an das Bombardement auf Hamburg vor 75 Jahren


In diesen Tagen jährt sich das zehntägige Bombardement der Alliierten auf Hamburg im zweiten Weltkrieg zum 75. Mal. Mindestens 34.000 Menschen verloren damals ihr Leben. Mit einem Gedenkgottesdienst im Michel haben Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher und Vertreter der Kirchenverbände gestern den Opfer gedacht.

Mit der sogenannten Operation "Gomorrha" verfolgten die Alliierten das Ziel, Industrie zu zerstören und die Menschen kriegsmüde zu machen. Um das Gedenken an "Gomorrha" lebendig zu halten, gibt es in der St. Nikolaikirche in der Hamburger Innenstadt eine Dauerausstellung. Der Kirchturm diente den Alliierten bei ihren Angriffen als Orientierungspunkt. Wie durch ein Wunder ragt er bis heute als Mahnmal in den Himmel.

Wie der Fotograf Erich Andres das Leid der Menschen und die Zerstörung seiner Heimatstadt dokumentiert hat - und warum Ute Zäpernick das Gedenken an die wohl schlimmsten Tage ihres Lebens so wichtig ist - Saskia Siepraht und Jannika Schultz berichten.

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