Niedersächsische AfD kritisiert Broschüre


Wie sollen Erzieher mit Kindern aus rechtsradikalen Familien umgehen? Eine Broschüre der Amadeau-Antonio Stiftung gibt zum Beispiel Kindergärtnern Tipps was sie tun können, wenn Kinder Hakenkreuze malen oder nicht neben Kindern mit Migrationshintergrund sitzen wollen. An dieser Broschüre stört sich aber die AfD in Niedersachsen.

Im Landtag in Hannover kritisierte sie diesen Mittwoch, dass schon konservative Eltern als Rechtsextrem abgestempelt werden könnten. Jan Flemming berichtet im Video.

„Ene, mene, muh - ein rechtes Kind bist du"


So lautet der heutige Antrag der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag. Es geht um eine Broschüre, die Erziehern Tipps geben soll, wie sie mit Kindern von Rechtsextremen Eltern umgehen sollen. Für die AfD können so schon konservative Eltern in die rechte Ecke gerückt werden. Der Auffassung der AfD widersprechen im Landtag alle anderen Fraktionen deutlich. In der Broschüre würden lediglich Beispiele thematisiert, auf die Erzieher in der Arbeit treffen könnten.

Machen Sie sich selbst ein Bild


Möchten Sie sich selbst ein Bild von der Broschüre machen, die für so viel Diskussionen sorgt? Die Broschüre kann unter anderem auf der Internetseite des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung heruntergeladen werden. Und zwar hier.

Broschüre
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