Folgen einer missglückten Baumfällaktion

 

Ein Gasalarm in Quickborn bei Hamburg hat am Sonnabend zur Vollsperrung der A7 und langen Staus geführt.

Ein Baum sei auf einen Flüssiggastank gestürzt und habe ein Leck gerissen, berichtete ein Sprecher der Regionalleitstelle in Elmshorn. Es habe die Gefahr bestanden, dass austretendes Gas in Richtung Autobahn treibe. Die A7 wurde daraufhin zwischen den Anschlussstellen Quickborn und Schnelsen-Nord für Stunden voll gesperrt. Es bildeten sich rasch Staus von über zehn Kilometern Länge, auch die Umleitungsstrecken waren komplett überlastet. Erst am frühen Abend wurde die Autobahn wieder freigegeben.

 Nach Angaben der Feuerwehr war bei Baumfällarbeiten eine Tanne auf den 1800 Liter fassenden Gastank eines Einfamilienhauses gefallen. Der Tank wurde beschädigt und Flüssiggas trat aus. Die Einsatzkräfte besprühten das austretende Gas mit einem Wassernebel, um eine Ausbreitung zu verhindern. Messtrupps waren unterwegs, um die Gaskonzentrationen in der Umgebung festzustellen. Erst als das restliche Gas von einer Spezialfirma umgepumpt war, konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde niemand. Der Gasalarm hat die Rettungskräfte rund sieben Stunden beschäftigt - insgesamt rückten 180 Helfer aus, wie die Feuerwehr am Sonntag mitteilte.

Sarah Ricklefs und Isabell Kutz berichten.

Baumunfall
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