Nach Abschiebung: Clan-Chef Miri beschimpft RTL-Reporterin

 

Am Samstag wurde der Bremer Clan-Chef Ibrahim Miri in den Libanon abgeschoben. Unsere Reporterin hat den 46-Jährigen am Flughafen in Empfang genommen. Wie er auf ihre Interviewanfrage reagierte, zeigen wir Ihnen im Video.

 

Bremen bittet Miri zur Kasse

 

Ibrahim Miri wurde am Samstag zum zweiten Mal abgeschoben. Die Kosten für seine beiden Abschiebungen, die mindestens fünfstellig sein sollen, soll er selbst zahlen. Das berichtet die "Bild am Sonntag". Die Bundespolizei hatte der "BamS" zufolge eine Rechnung an die Bremer Ausländerbehörde gestellt. Die hat die Kosten vorerst erstattet, will sich das Geld aber jetzt offenbar bei Miri zurückholen.

 

Clan-Chef insgesamt 19 Mal verurteilt

 

Miri ist nach Angaben der deutschen Sicherheitsbehörden das Oberhaupt eines kriminellen Familienclans. Er wurde in Deutschland zwischen 1989 und 2014 insgesamt 19 Mal rechtskräftig verurteilt, unter anderem wegen Raubes, schweren Diebstahls, Hehlerei, Unterschlagung und bandenmäßigen Drogenhandels. Erst im März kam er vorzeitig aus dem Gefängnis. Im Juli wurde er dann in den Libanon abgeschoben. Ausreisepflichtig war er bereits seit vielen Jahren. Ende Oktober tauchte er dann wieder in Bremen auf, stellte einen Asylantrag und wurde festgenommen.

 

Bericht: Carmen Gocht 

 

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