Mut zur Blutspende

 

Der Norden braucht Blut! Andreas Wolff und Christoph Metzelder werben für mehr Spenden...

 

Gerade zur Urlaubszeit und während der EM werden die Blutspenden auch in Norddeutschland knapp. Unter dem Motto „Blut verbindet uns alle“ hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am 13. Internationalen Weltblutspendertag auf die Bedeutung der ehrenamtlichen Spenden aufmerksam gemacht.  

Der Handballnationaltorwart und Neuzugang des THW Kiel Andreas Wolff  und Ex-Nationalkicker Christoph Metzelder haben am Weltblutspendetag vorgemacht, wie schnell das tatsächlich geht. 

Warum Sie damit nicht nur anderen Gutes tun würden, sondern auch sich selbst, berichtet Reporterin Jannika Schultz.

 

Warum Männer häufiger Blut spenden dürfen als Frauen!

Innerhalb von zwölf Monaten sind Männer sechs Mal und Frauen vier Mal zu einer Vollblutspende zugelassen. Durch eine Blutspende sinke der Eisengehalt im Blut. Es dauere etwa zwei Monate, bis der Verlust wieder kompensiert sei, bei Frauen wegen der Menstruation sogar noch etwas länger. Daher dürften sie seltener Blut spenden als Männer.

Außerdem seien Frauen häufiger von Ausschlusskriterien für die Blutspende betroffen als Männer. Frauen dürfen etwa während einer Schwangerschaft und sechs Monate danach kein Blut spenden. Stillen sie ihr Baby, sind sie während der gesamten Stillzeit ausgeschlossen. Blutspender müssten zudem mindestens 50 Kilogramm wiegen.

 

>> Wo Sie in Ihrer Nähe Blut spenden können, erfahren Sie unter www.mutspende.de/

>> Wie einfach Leben retten sein kann, lesen Sie unter  www.einfachlebenretten.de/index.php?id=14

 

Hätten Sie‘s gewusst?

Der internationale Weltblutspendertag wird seit 2004 am 14. Juni gefeiert. Dies ist der Geburtstag des Mediziners Karl Landsteiner (1868-1943), der das AB0-System der Blutgruppen entdeckt hat.

Mag ich
Toter Winkel - Aufklärungsaktion an Schleswig-Holsteins Schulen gestartet Mehr
Kreuzfahrtschiff „Queen Mary 2“ im Hamburger Trockendock Mehr