Müll? Nein danke! Kieler Woche setzt auf Nachhaltigkeit

 

Pfandsystem, keine Plastikhalme, Aschenbecher und grüner Strom: In diesem Jahr setzt die Kieler Woche verstärkt auf Nachhaltigkeit und Vermeidung von Plastikmüll. Wir haben die Maßnahmen genauer unter die Lupe genommen.

 

Ob sie sich die Maßnahmen auszahlen, verraten wir im Video.

 

170 Tonnen Restmüll in einer Woche

 

Insgesamt wurden in diesem Jahr 1.100 Müllbehälter aufgestellt – 100 mehr als im Vorjahr. Und das war auch notwendig: 2018 fielen fast 170 Tonnen Restmüll an. Auch das Meer blieb nicht verschont: Allein die Saubermacher auf See fischten den Inhalt von 13 Mülltonnen während der KiWo aus dem Meer. Der verstärkte Einsatz von Müllschiffen und Straßenreinigung halten Land und Wasser sauber.

 

Pfand-System statt Plastikbecher

Um den Müll zu verringern, verzichten die Veranstalterin diesem Jahr auf Einwegbecher. Erstmals gibt es Mehrweg-Becher, die an nahezu allen Ausschankstationen erhältlich sind. Zusätzlich verzichten die Veranstalter auf eine weitere Umweltsünde: Plastikhalme aus Kunststoff. Stattdessen trinken die Besucher in diesem Jahr aus abbaubaren Papierhalmen, teilweise sogar im Kieler-Woche-Design.

 

Fahrrad first

 

Bewusst zur Kiwo fahren: Damit sich mehr Besucher auf das Fahrrad schwingen, gibt es in diesem Jahr mehr Fahrradparkplätze. Angst vor Diebstahl muss hier keiner haben, denn für eine Nutzungsgebühr von einem Euro können Umweltbewusste ihre Räder bewachen lassen.

 

Camilla von Elm / Franziska Starck

 

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