Moschee in Kiel-Gaarden hat jetzt ein Minarett

 

Minarett eingeweiht: Jetzt erklingt täglich die Stimme des Muezzins über Kiel-Gaarden

Im Kieler Stadtteil Gaarden leben Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur Tür an Tür. Seit Freitag gibt es dort auch ein Minarett – den Turm einer Moschee, und von dem aus ein Muezzin täglich zum Gebet ruft. Damit gehört Kiel zu den etwa 30 Orten in ganz Deutschland, in denen das erlaubt ist.

Bei einem Migrantenanteil von über 60 Prozent sorgt das neue Gebäude im ehemaligen Werftarbeiterstadtteil für wenig Furore. Dennoch kommt die Einweihung zu einem denkwürdigen Zeitpunkt. So sorgte die AfD erst am letzten Wochenende mit ihren Äußerungen, Minarette seien islamistische Herrschaftssymbole, für politische Empörung.

Wie die Gäste und Anwohner in Kiel das sehen,  weiß unsere Reporterin Katharina Steinhöfel.

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