"Wohnen für Hilfe" kann Studenten bei Wohnungsnot helfen

 

Dieses Projekt kann Studenten bei Wohnungsnot wirklich helfen denn es vermittelt Wohngemeinschaften zwischen Studenten oder Auszubildenden und Senioren

 

In Zeiten, in denen der Wohnraum in den Städten knapp und auch für Studenten unbezahlbar wird, sind alternative Wohnformen heiß begehrt und gern genommen.

Und tatsächlich sind sogar im laufenden Wintersemester dem Statistischen Bundesamt zufolge so viele Studenten an deutschen Hochschulen eingeschrieben wie nie zuvor. So wird die studentische Wohnungsnot immer dramatischer. Wohnheimplätze sind auch rar, denn laut Bundesbildungsministerium gibt es aktuell nur 242.740 öffentlich geförderte Wohnheimplätze auf rund 2,87 Millionen Studenten.

 

Günstiges Zimmer gegen Hilfe im Alltag

 

Genau da kann das Projekt „Wohnen für Hilfe“ etwas helfen. Ob in Köln, München oder Braunschweig in vielen großen Städten gibt es dieses Angebot. Es vermittelt Wohnpartnerschaften zwischen Jung und Alt und ist schon in vielen deutschen Städten etabliert. Studenten bekommen ein günstiges Zimmer und Senioren dafür Hilfe und etwas Abwechslung im Alltag. Allerdings gehören Pflege oder medizinische Dienste jeglicher Art nicht dazu.

 

„Ab und zu gehen wir auch mal spazieren“

 

Wie so eine Wohngemeinschaft aussehen kann, sehen Sie im Video von Reporter Malte Harke. Denn für die 20-Jährige Vivien Ohlmer war das Projekt „Wohnen für Hilfe“ eine perfekte Möglichkeit günstig zu wohnen. Sie unterstützt dafür die 87-Jährige Gertrud Drieschner in Braunschweig ein bisschen im Haushalt und nicht nur das: „Also ich gucke, dass wir uns abends immer nochmal zusammensetzen und ein bisschen unterhalten und über unseren Tag reden. Ab und zu gehen wir auch mal spazieren.“

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