Kein Erbarmen für Abiturienten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein

 

Trotz der starken Schülerkritik am Mathe-Abi in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, bleiben die Kultusministerien hier hart

 

Die Mathe-Abituraufgaben seien viel zu schwer gewesen, beschwerten sich die Schüler in vielen Bundesländern nach der Prüfung und haben sich im Mai mit Online-Petitionen an ihre Kultusministerien gewendet. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hat den 18.000 Schülern in Niedersachsen allerdings am Mittwoch eine Absage erteilt. Der Minister sieht keinen Anlass bei den Noten nachzubessern.

Dabei stützt sich der Minister auf eine Untersuchung, die zeigen soll, dass die Aufgaben zwar anspruchsvoll, aber lösbar gewesen seien, das erklärte er am in Hannover.

 

Hamburger und Bremer Schüler erhalten dagegen bessere Noten

 

Auch Schleswig-Holstein nimmt nach dem diesjährigen Mathematik-Abitur keine Korrekturen am Schwierigkeitsgrad der Aufgaben vor. Während in Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Kultusministerien also kein Erbarmen zeigen, gibt die Schulbehörde in Hamburg  seinen 1200 betroffenen Schülern nach der starken Kritik am Mathe-Abi nach und ändert den Bewertungsschlüssel. So gibt‘s hier nun bessere Noten für die Mathe-Abiturklausuren des grundlegenden Niveaus. Damit bekommt Beispielsweise eine Schülerin mit 7 Punkte nun 9 Punkte. Auch Bremen will das Mathe-Abitur in den Grundkursen neu bewerten.

 

Unmittelbar nach den Prüfungen gab es Proteste in vielen Bundesländern

 

Insgesamt haben sich neben Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg auch Schüler in Bayern, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Thüringen, Sachsen-Anhalt und im Saarland beschwert.

 

Autor: Nicole Ide

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