Kein Drama Lama! Wie Reporterin Kim diesem Tier die Sommer-Frisur versaut

 

Die Lamas auf dem Hof von Stefan Germann in der Wedemark leben eigentlich ziemlich entspannt: Auf der Weide stehen, Gras fressen oder mal einen Spaziergang mit Menschen unternehmen. Doch im Frühling ist es vorbei mit der Entspannung. Denn vor dem Sommer muss die dicke Wolle runter, damit es den Vierbeinern nicht zu warm wird.

Dafür darf unsere Reporterin Kim Friedrichs einen Tag lang Lama-Friseurin spielen: Wie so eine Rasur abläuft und warum Lama „Yoga“ nach Kims Rasur ganz stark sein muss, sehen Sie im Video.

 

Tolle Wolle-Spender

 

Lamas und Alpakas werden für ihre Wolle gezüchtet – und das schon seit gut 7000 Jahren. Sie haben keinen natürlichen Haarwechsel, also keinen Wechsel von Winter- auf Sommerfell und umgekehrt. Die Schur ist also nicht nur eine Beauty-Maßnahme, sondern wichtig für die Thermo-Regulierung der Tiere. Ein Lama gibt etwa drei bis vier Kilogramm Wolle pro Rasur. Die wiederum bringt im Verkauf etwa 20 Euro pro Kilo ein. Daraus werden Socken, Mützen und Schals oder Decken gefertigt. Lama-Züchter Stefan Germann trägt sogar einen warmen Pulli vom Lieblings-Lama.

 

Echte Multitalente

 

In Mitteleuropa werden die Tiere überwiegend als „Hobby- und Freizeittiere“ gehalten. Außerdem werden  Lamas und Alpakas zu Therapiezwecken eingesetzt, denn die aus Südamerika stammenden Kleinkamele reagieren sehr gut auf unbewusste Gefühle, Unsicherheit und Signale der Körpersprache.

 

Im niedersächsischen Thunpadel werden Alpakas auf einem Hühnerhof sogar als Wachhunde und Streitschlichter zwischen dem Gefieder eingesetzt, denn Alpakas haben auch einen starken Schutzinstinkt.

 

Kim kommt rum


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Kim Friedrichs / Nicole Ide

Regionalreporterin Kim mit der Crew eines Flugzeugs
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