In Hamburg boomt das Luxusgeschäft für den Hund


Ätherische Öle, Massagen, Ernährungsberatung; was uns Menschen gut tut, kann für Hunde doch nicht verkehrt sein, oder? In Hamburg boomt das Luxusgeschäft für den Hund. Immer mehr Vierbeiner wohnen in der Hansestadt; inzwischen fast 85.000. Und da gibt es tatsächlich einige, die ganz besonders behandelt werden.

Aber was steckt hinter diesem Verwöhn-Trend? Unsere Reporterinnen Franziska Starck und Dania Maria Hohn haben Testhund "Teddy" losgeschickt. Ob er durch die verschiedenen Angebote beeindruckt werden konnte, erfahren Sie im Video.

Hamburger lieben Hunde


Die Zahl der Hundehalter in Hamburg wächst immer weiter. Derzeit zahlen mehr als 50.000 Hamburger Hundesteuer, wie der Senat auf Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Thering mitteilte. Vor einem Jahr waren es 49.312, was einer Zunahme um knapp 2,5 Prozent entspricht. Die Steuereinnahmen stiegen im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf 4,2 Millionen Euro.

Laut Hunderegister gibt es in Hamburg immer mehr Vierbeiner. Seit 2012 habe die Zahl um 40 Prozent auf knapp 85.000 zugenommen, rechnete Thering vor. Der Senat weist allerdings darauf hin, dass diese Statistik wenig verlässlich ist, weil Hundehalter ihr Tier zwar im Register anmelden, bei Abgabe oder Tod des Hundes aber nicht wieder abmelden. Die häufigste Rasse ist dem Register zufolge der Labrador Retriever.

34 Millionen Gassi-Beutel


Zur Entsorgung der Hinterlassenschaften gab die Stadtreinigung im vergangenen Jahr knapp 34 Millionen Gassi-Beutel aus, wie der Senat bereits Anfang Februar mitgeteilt hatte. Die Tüten bestehen aus Polyethylen und müssen mit dem Hundekot aus hygienischen Gründen verbrannt werden. Dabei werde klimaschädliches Kohlendioxid freigesetzt, allerdings spare man zugleich fossile Brennstoffe ein, weil Strom- und Fernwärme produziert werde, hieß es.


Quellen: RTL Nord, dpa

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