11.2. ist Tag des Notrufs: Feuerwehren twittern alle Einsätze

 

Am 11.02 ist europaweit „Tag des Notrufs“ Doch wie setzt man einen Notruf ab? Welche Nummer wählt man eigentlich? Im Ernstfall ist nicht viel Zeit, um über diese Fragen nachzudenken – denn teilweise kommt es auf jede Minute an.

 

Im Video erzählt die Feuerwehr Hamburg, warum sie beim „Twitter-Gewitter“ mitmachen.

 

11.2. oder 112  

 

Am 11.2. ist Tag des Notrufs, denn überall in der Europäischen Union gibt es unter dieser Nummer Hilfe. Bei Bränden, Unfällen oder anderen lebensbedrohlichen Situationen ist die 112 die richtige Adresse. Die 110 hingegen sollte bei Straftaten gewählt werden.

 

Fünf W-Fragen

 

Wer einen Notruf wählt, sollte die „fünf W’s“ parat haben:

- Was ist passiert?
- Wo ist es passiert?
- Wie viele Verletzte gibt es?
- Wer ruft an?
- Warten auf Rückfragen

 

Notruf absetzen trotz Sperrbildschirm

 

Wer das eigene Handy nicht zur Hand hat, kann auch mit einem fremden Mobiltelefon den Notruf wählen. Auch dann, wenn das Smartphone mit einem Ziffern-Code oder sogar einer Gesichtserkennung gesperrt ist. Sowohl bei Android- als auch bei Apple-Geräten gibt es dafür eine Notruf-Funktion.

 

Twitter-Gewitter der Feuerwehren

 

Auch viele Leitstellen bei uns im Norden beteiligen sich am bundesweiten „Twitter-Gewitter“. Die Feuerwehren geben heute bei Twitter Einblicke in die tägliche Arbeit. 12 Stunden lang werden alle Notrufeinsätze veröffentlicht. Deutschlandweit machen mehr als 50 Bundesfeuerwehren bei der Aktion mit.

 

Ein Fall für die 112 oder für den Hausarzt?

 

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung rät, lieber einmal zu viel, als zu wenig die 112 zu wählen. Grundsätzlich ist die 112 aber eine Notrufnummer: Jedem sollte bewusst sein, dass der eigene Anruf die Nummer für Notfälle blockiert. Wer medizinische Hilfe am Wochenende, Feiertagen oder in der Nacht braucht und nicht lebensbedrohlich erkrankt ist, kann die 116117 wählen. Die Mitarbeiter der 116117 kennen Ärzte in der Nähe und organisieren bei Bedarf einen Hausbesuch. Dieser ärztliche Bereitschaftsdienst versorgt sowohl Kassen- als auch Privatpatienten und der Anruf ist kostenfrei.

 

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