Tarifkonflikt

Hunderte Sozialpädagogen und angestellte Lehrer im Warnstreik


Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst sind am Montag laut Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft rund 600 Sozialpädagogen und angestellte Lehrer in Niedersachsen in Warnstreik getreten. "Wir fordern die Arbeitgeber auf, endlich ein Angebot vorzulegen - sonst kommen wir wieder", sagte GEW-Sprecher Rüdiger Heitefaut.

Mehr als 30 Schulen betroffen


Etwa 30 bis 45 Schulen in Braunschweig, Wolfsburg, Nienburg, Hannover, Osterode, Göttingen, Stade und Osnabrück seien von den Arbeitsniederlegungen betroffen. Am frühen Nachmittag ist eine Kundgebung im Zentrum von Hannover geplant.

Gewerkschaften fordern sechs Prozent


Die Gewerkschaften fordern für die Angestellten der Länder sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Sie verweisen auf sprudelnde Steuereinnahmen. Die Länder wiesen die Forderungen bisher als überzogen zurück. In zentralen Fragen gab es noch keine Annäherung. Am 28. Februar sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Was die Politik zu den Forderungen der Gewerkschaft sagt, erfahren Sie von unserer Reporterin Kim Umlauf im Video.


Quellen: RTLNord, dpa

Streikende Lehrer in Niedersachsen
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