HSV gegen St. Pauli: Das erwarten Polizei und Fans am Samstag

 

Wer ist Hamburgs Nummer eins? Das wollen der HSV und St. Pauli am kommenden Samstag im Volksparkstadion klären. Die Partie wird von der Polizei als Risikospiel eingestuft, deshalb wird im Stadion kein Alkohol ausgeschenkt. Außerdem sollen beide Fanlager im Vorfeld getrennt werden. Die Polizei plant etwa 1.500 Polizeikräfte für den Einsatz ein.

 

Bereits am Donnerstagabend trafen die Clubs aufeinander, warum die Stimmung eher eisig war, sehen Sie im Video.

 

Trennung der Fangruppen ist oberstes Ziel

 

„Wir werden die St. Paulianer haben, die werden sich am Millerntor treffen, dort gemeinsam Richtung Othmarschen fahren und von da aus unter Polizeibegleitung das Stadion erreichen und die HSV-Fans wollen sich im Bereich Bahnhof Stellingen treffen und von dort aus einen gemeinsamen Fanmarsch durchführen und das ist aus unserer Sicht idealtypisch", erklärt Polizeisprecher Timo Zill die Taktik der Polizei.

Die Trennung der Fangruppen vor dem Zweitliga-Derby am Wochenende ist das oberste Ziel der Hamburger Polizei, deshalb wurden die unterschiedlichen Marschruten auch mit den Vereinsvertretern abgestimmt.

 

„Man merkt auch, dass sich die Stimmung zuspitzt“

 

Die Anhänger beider Clubs haben bereits für Freitagabend einige Aktionen rund um die Reeperbahn und das Millerntor-Stadion in Hamburg-St. Pauli angekündigt. Die Polizei will diese Aktivitäten genau beobachten.
Auch der Innen- und Sportsenator Andy Grote plant an diesem heißen Derbywochenende im Volksparkstation dabei zu sein: „Man merkt auch, dass sich die Stimmung zuspitzt und wir hoffen, dass sich dann natürlich alles auf dem Rasen entlädt.“ Außerdem fordert er, dass die Fan-Aktionen im Rahmen bleiben mögen.

Die beiden Hamburger Zweitligisten treffen um 13 Uhr beim Rückrundenspiel im Volksparkstadion aufeinander. In der Hinrunde hatte der FC St. Pauli mit 2:0 am Millerntor gewonnen.

 

Kai Bülter / Henrike Rosenwinkel / Nicole Ide

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