Ebbe unterm Bug

 

Vier offenbar gezeitenunkundige Großstadtmatrosen rauschten mit ihrem Motorbötchen im Hamburger Billehafen voll in den Schlick!

Sollte es doch eine schöne Elb-Sonntagsausfahrt werden, kamen die Vier nicht weit. Stattdessen mussten sie geschlagene sieben Stunden auf das nächste Hochwasser warten. Viel Zeit  für die vier Zwangsparker zum Sonnnebaden, Plauschen und Relaxen.

Eine Rettung mit dem Großaufgebot der anwesenden Polizei und Feuerwehr war ausdrücklich nicht gewünscht und wäre die vier Trockenmatrosen mit mehreren hundert Euro teuer zu stehen gekommen. So half nur bis Montagmorgen um 1 Uhr mit der nächsten Flut den schiefgelaufenen Sonntagstrip im Dunkeln zu Ende zu zubringen.

Die Reporterin Jannika Schulz berichtet.

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