Handtücher aus Holz


Die Zwillinge Jim und John Tichatschek und ihr Freund Mattias Weser vom Hamburger Start-Up „Gustavo Trading“ hatten eine ungewöhnliche aber äußerst nachhaltige Idee. Sie produzieren Handtücher aus Holz; genauer gesagt aus Buchenholz. Anstatt konventioneller Baumwolle verarbeiten sie Holzfasern - Modal genannt - und kombinieren sie mit 70 Prozent Bio-Baumwolle. Zu viel Holz würde das Handtuch nämlich zu weich machen. Bis zur Produktionsreife der Handtücher verging mehr als ein Jahr. Den Grund dafür und weshalb sich das Unternehmen als erste klima- und ressourcenpositive Textilmarke der Welt bezeichnet erfahren Sie im Video.

Nachhaltige Produktion


Vom Baum bis zum fertigen Handtuch verbraucht das Start-Up 90 Prozent weniger Wasser im Vergleich zu herkömmlichen Handtüchern. Denn ein Baum benötigt einfach weniger zum Wachsen als Baumwollpflanzen. Die Produktion ist jedoch aufwendiger - deshalb kostet ein Handtuch bis zu 69 Euro.

Aktiver Klimaschutz


Die Modalfasern gewinnen die Hamburger aus Holzabfällen. Ihre Handtücher produzieren sie in Portugal und bringen sie mit dem Laster nach Hamburg. Für jedes verkaufte Handtuch pflanzen die Hamburger Holz-Jungs Jim, John und Mattias zwei neue Bäume – und betreiben damit aktiv Klimaschutz.

Mit Crowdfunding finanziert


Finanziert haben die Jungs ihr Start-Up über ein Crowdfunding. 15.000 Euro haben sie in einer Rekordzeit von 18 Stunden zusammenbekommen. Besonders stolz sind sie darauf, dass die Unterstützer aus der ganzen Welt kommen.


Franziska Stark / Sven Burmeister

Handtücher aus Holz von Hamburger Start-Up
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