Hamburger segelt Greta Thunberg nach New York: Umweltfreundlich zum UN-Klimagipfel

 

Klimaaktivistin Greta Thunberg will im September vor den Vereinten Nationen in New York sprechen. Doch wie reist man umweltfreundlich einmal quer über den Atlantik? Flugzeuge sind für die 16-Jährige tabu. Auf Twitter verrät Greta heute: Der Hamburger Boris Herrmann bringt sie und ihren Vater mit seinem Segelschiff zum Klimagipfel! 

Wie Greta reagiert hat, als der Profisegler ihr eine Mitfahrgelegenheit anbot, erzählt uns Boris Herrmann exklusiv im Video.


"Vielleicht können wir Greta mal irgendwohin segeln"


Die Idee entstand vor fast fünf Monaten, als Greta Thunberg zum ersten Mal nach Deutschland kam: In Hamburg demonstriert sie mit tausenden Schülern für eine bessere Klimapolitik. Boris Herrmann ist beeindruckt, als er sieht, wie viele Kinder für das Klima auf die Straße gehen. "Meine Freundin sagte dann: Das ist toll, vielleicht können wir Greta mal irgendwohin segeln oder etwas für sie machen, weil sie erwähnte, dass sie nicht fliegt, sondern nur Zug fährt. Und vielleicht gibt es Orte, an die sie so nicht hinkommt", erzählt uns der Segler im Interview. Und die gibt es, zum Beispiel New York! 


Reisen ohne Dusche, Heizung oder Toilette

Durch die Segeltour sparen Greta und ihr Vater 6000 Kilogramm CO2 ein. Dafür verzichten sie an Bord auf vieles: Es gibt keine Heizung, keine Dusche, keine Toiletten. Dafür Eimer, Konservenessen und den rauen Atlantik. Angst macht Greta die Reise aber nicht, erzählt Boris Herrmann. Sie habe sich nach den Sicherheitsvorkehrungen erkundigt und darüber, was in verschiedenen Fällen passieren würde. "Sie sagte mir, dass sie davon ausgeht, dass die Reise sicher ist, deswegen hat sie auch keine Angst", berichtet der Segelprofi. Er freue sich auf die Reise mit Greta. Mitte August segelt das Trio los. 


Sabrina Ilski / Jana Pütz

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