Hamburger Bürgerschaftswahl 2020: Die CDU und ihr tragischer Coup

 

"Eine positive politische Überraschung und eine traurige persönliche Nachricht in einem."

 

Seit Wochen soll bereits feststehen, dass Niedersachsens ehemalige Sozialministerin Aygül Özkan nun auch in Hamburg bekannter werden soll - und zwar als erste Bürgermeisterin der Hansestadt. Als einst erste Ministerin mit Migrationshintergrund soll die in Hamburg geborene Özkan den Christdemokraten aus schlechten Umfragewerten helfen, wie auch Politikexperte Matthias Onken betont.

 

Die Rückkehr zur liberalen Großstadtpartei ist das Ziel der CDU, die mit Özkan alles auf eine Karte setzen wollte - denn Alternativen gibt es nicht. Umso tragischer daher auch die Nachricht, die die CDU nun verkündete: Özkan soll schwer krank sein und sich daher erstmal aus der Politik zurückziehen wollen.

"Durch die Erkrankung, die sie jetzt betrifft, sind unsere Pläne etwas verändert worden", betont der CDU-Vorsitzende André Trepoll, der zusammen mit seiner Partei aber hinter der Entscheidung steht, weiterhin an Özkan als Spitzenkandidatin festzuhalten. Betroffenheit zeigt sich auch bei der Konkurrenz: Katharina Fegebank von den Grünen über Twitter: "Eine positive politische Überraschung und eine traurige persönliche Nachricht in einem".

 

Unsere Reporterin Christina Lachnitt hat die Einzelheiten.

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