Größte Arktis-Expedition: „Polarstern“ aus Bremerhaven startet

 

Das Forschungsschiff „Polarstern“ des Bremer Alfred-Wegener-Instuts legt im norwegischen Tromsø ab, um ein Jahr in der zentralen Arktis zu verbringen. Festgemacht an einer Eisscholle wird der Eisbrecher mit dem Packeis durch die Zentralarktis driften. Nach Angaben des Instituts hat es eine Arktis-Expedition in dieser Größenordnung noch nie gegeben. Ziel ist es, Daten zum Klimawandel zu sammeln.

 

Im Video sehen Sie, wie außergewöhnlich die „Polarstern“ ausgestattet ist.

 

Wissenschaftler aus fast 20 Ländern beteiligt

 

Die Kosten für die sogenannte „Mosaic“-Expedition betragen rund 140 Millionen Euro. Wissenschaftler aus fast 20 Ländern sind beteiligt. Für ein Jahr lassen sie sich im ewigen Eis einfrieren, um Daten zum Weltklima zu sammeln. "Wir haben tatsächlich für das gleiche Treihausgasemissionsszenario Klimamodelle, die eine Erwärmung der Arktis um fünf Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts vorhersagen, andere Modelle sagen 15 Grad Celsius für die gleichen Emissionsszenarien voraus. Und diese Bandbreite müssen wir reduzieren. Das ist unsere Mission und das werden wir auch tun“, sagt Expeditionsleiter Markus Rex.

 

Quellen: dpa / Alfred-Wegener-Institut
Bernd Fuchs / Roland Rickelmann

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