Bremer Silbermanufaktur beweist goldenes Händchen

 

Einmal die "Goldene Kamera" in den Händen halten - für deutsche Film- und Fernsehstars könnte das am Wochenende wahr werden. Zum 53. Mal wird in Berlin der begehrte Preis vor deutschen und internationalen Promis verliehen. 738 Goldene Kameras fanden seit der ersten Gala 1966 glückliche Besitzer. Dass die begehrte Trophäe aber ein waschechtes Nordlicht ist, wissen die wenigsten.

Die Bremer Silbermanufaktur Koch und Bergfeld beweist seit über 40 Jahren wortwörtlich ein goldenes Händchen und schmiedet in liebevoller Handarbeit den Preis.

 

Maße des Gold-Babys: 700 Gramm schwer & 25 Zentimeter groß

 

Für Silberschmied Kemal Budev ist das „natürlich ein sehr außergewöhnliches Gefühl, weil man ja nachher im Fernsehen sieht,  wie sie übergeben werden. Dann kann man am Ende sagen, okay die Kameras hab ich gebaut, die die Stars überhaupt bekommen. Also das ist schon ein überragendes Gefühl".

Diese Liebe zum Detail stecken die Silberschmiede auch in die Fertigung der Trophäe. Bis die Kamera goldgelb blitzt, sind  aber mehrere Arbeitsschritte nötig: formen, biegen, löten, vergolden und voilá – fertig ist die Goldene Kamera! 700 Gramm bringt sie am Ende auf die Waage und ist 25 Zentimeter groß.

 

Wie genau die Kamera geschmiedet wird und welche anderen begehrten Trophäen noch aus der „Erfolgsschmiede“ kommen, hat sich unsere Reporterin Anna Böker angeschaut.

 

Goldene Kamera aus Bremen
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