Geldsegen: Das bedeutet das Gute-Kita-Gesetz für niedersächsische Kitas

 

Mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ will der Bund die Kinderbetreuung in ganz Deutschland verbessern. Insgesamt 5,5 Milliarden Euro fließen dafür in den nächsten vier Jahren aus dem Bundeshaushalt an die Bundesländer. Auch Niedersachsen bekommt davon jetzt etwas ab – insgesamt 526 Millionen Euro.

 

Wir zeigen im Video, was das Gute-Kita-Gesetz für Niedersachsen bedeutet.

 

Zusätzliche Erzieher

 

301 Millionen Euro werden für zusätzliche Erzieher und eine teils vergütete Ausbildung ausgegeben. So könnten Erzieher-Auszubildende parallel zu ihrem Schulbesuch in einer Kita arbeiten und damit Geld verdienen.

 

Gebührenfreie Kindertagespflege

 

Der Besuch einer Kita ist für Eltern in Niedersachsen schon umsonst – mit 20 Millionen Euro soll in Zukunft auch die Betreuung durch eine Tagesmutter oder einen Tagesvater gebührenfrei sein.
Mit 147 Millionen will das Ministerium Tagesmütter und Tagesväter mit Schulungen weiterbilden.
57 Millionen gehen in einen Härtefallfonds. Mit diesen Geldern sollen Kommunen unterstützt werden, die durch die abgeschafften Kita-Beiträge in Not geraten sind.

 

Alle Bundesländer müssen unterzeichnen

 

Ob längere Öffnungszeiten, mehr Personal  oder neue Räume: jedes Bundesland kann selbst entscheiden, wofür die Mittel aus dem Gute-Kita-Gesetz genutzt werden. Der Bund trifft dafür mit jedem Land eine eigene Vereinbarung. Erst, wenn alle 16 Bundesländer unterschrieben haben, fließt Geld in die Landeskassen.

 

Keine Kita-Gebühren in Bremen

 

Niedersachsen ist nach Bremen, Brandenburg und dem Saarland das vierte Bundesland, das unterzeichnet. Das Land Bremen plant, mit dem Geldsegen die Kita-Gebühren abzuschaffen.

 

Alisha Elling / Julia Franz

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