Fußball ohne Laufen? So funktioniert "Walking Football"

 

Schnelle Pässe, viele Sprints, auf ständiger Jagd nach dem Ball: Das ist Fußball, Volkssport Nummer 1 in Deutschland. Aber wer hat eigentlich gesagt, dass man dabei immer rennen muss? Gehfußball hat sein eigenes Tempo[nbsp,]alles ist entspannter - die Spieler kommen aber trotzdem ordentlich ins Schwitzen.

Im Video zeigen wir, wie Gehfußball in der Praxis aussieht und welche Regeln die Spielerinnen und Spieler beachten müssen.

 

Sport für ältere Menschen

 

Klar, dass beim Training in Lindewitt bei Flensburg kaum junge Leute dabei sind. Gehfußball oder „Walking Football“, wie es im englischen Original heißt, richtet sich vor allem an die älteren Menschen. Ihnen soll so die Möglichkeit gegeben werden, wieder bei einem Mannschaftssport mitzumachen.

 

Besonders wichtig: Das Miteinander

 

Die Idee dahinter: Nicht nur auf dem Feld sollen sich die Spieler austauschen. Wichtig ist auch das obligatorische Kaltgetränk nach dem Training. So können Teilnehmer, die vielleicht nicht mehr so viele soziale Kontakte haben, wieder mehr ins Gespräch kommen.

 

Sport mit Zukunft

 

Das Training in Lindewitt ist nur der Anfang einer Förderkampagne, die dafür sorgen soll, dass es in Zukunft mehr Vereine im Norden gibt, die diese Sportart anbieten. So gibt es in Schleswig-Holstein derzeit 12 Vereine mit 170 aktiven Teilnehmern. Und wer weiß, vielleicht entdecken ja noch mehr Menschen die tempolose Fußball-Variante.

 

Camilla von Elm / Daniel Kandora

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