Gefesselte Studentin aus Lübeck: Polizei nimmt Verdächtigen fest

 

Im Fall der vor rund drei Wochen bei Mönkhagen in Schleswig-Holstein gefesselt und geknebelt aufgefundenen Studentin haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen Verdächtigen ermittelt. Es handelt sich um einen 43-jährigen türkisch stämmigen Mann, der seit Freitagmorgen in Untersuchungshaft sitzt. Die Ermittler konnten den gesuchten Kastenwagen sicherstellen, mit dem die Studentin aus Lübeck an den späteren Fundort gebracht worden sein soll. Dem Festgenommenen wird vorgeworfen weitere Frauen verschleppt zu haben, unter anderem eine 25-Jährige Ende September auf der Lübecker Wallhalbinsel. Die junge Frau konnte sich befreien und flüchten. Die Polizei bittet weitere Betroffene, die in dem Bereich angegriffen wurden, sich zu melden.

 

Studentin erinnerte sich nicht an die Tat

 

Die 20-Jährige wurde Mitte Oktober nach einer Erstsemesterparty von einem Angler gefesselt und geknebelt an einem Feldweg nahe der Autobahnzufahrt zur A20 aufgefunden. Die Polizei suchte daraufhin nach Zeugen. Die Studentin erinnerte sich selbst nicht daran, was mit ihr passiert war. Sie war gefesselt und ihr Gesicht übersäht von Prellungen.

 

Melissa Körner

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