Gefährlicher Dampf? Acht Jugendliche nach E-Zigarette krank

 

Offenbar hatten sie alle E-Zigaretten oder E-Shishas geraucht: in Bremerhaven hatte das in den vergangenen Tagen für insgesamt acht Jugendliche fatale Folgen. Sie litten nach dem Konsum an Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen, Herzrasen, Schwindel oder psychischen Symptomen. Die Behörden warnen nun vor sogenannten „Kräutermischungen“.

Hintergründe unklar


Die Jugendlichen sind laut Polizei zwischen 15 und 17 Jahren und sie haben offenbar nicht gemeinsam geraucht. Die Polizei teilt mit, dass die Betroffenen aus verschiedenen Stadtteilen und Lebensbereichen kommen. Die genaue Ursache oder Quelle sei bisher noch nicht bekannt. Untersuchungen und Ermittlungen dauern an. Beteiligt seien daran unter anderem das Krankenhaus, die Schule, die Polizei und das Gesundheitsamt. Nach derzeitigem Kenntnisstand sei nur Bremerhaven betroffen.

Warnung vor sogenannten „Kräutermischungen“


Mehrere Betroffene gaben laut Polizei an, das Cannabinoid CBD geraucht zu haben. Das ist auch nicht verboten. Die Ermittler gehen aber eher davon aus, dass die Jugendlichen wegen sogenannter „Kräutermischungen“ krank wurden. Häufig werden solchen Mischungen laut Polizei synthetische Cannabinoide zugesetzt. Diese sollen ähnlich wirken wie Cannabis. Allerdings könnten der Wirkstoffgehalt und die Wirkung dabei erheblich größer sein, als bei dem gewöhnlichen Konsum von Cannabis. Es handele sich also keineswegs um harmlose „Kräutermischungen“.

Generelle Vorsicht


Die Behörden weisen darauf hin:
Das Rauchen von E-Zigaretten und E-Shishas ist gesundheitlich nicht unbedenklich.
Der Gebrauch von Zusatzstoffen jeder Art birgt Gefahren.
Aus aktuellem Anlass gilt: Auf Zusätze jeglicher Art sollte verzichtet werden!


Neele Knetemann 

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