Familientragödie in Hamburg: Fünfjähriger Junge stirbt nach dramatischem Unfall

 

Update 14.06.: Wie jetzt bekannt wurde, ist der Junge am gestrigen Donnerstagabend im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) verstorben. Der Vater des Jungen wird Polizeiangaben zufolge nach wie vor im Krankenhaus behandelt, über seinen derzeitigen Zustand ist nichts bekannt.


Der Pfingstmontag ist für eine Familie im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek zu einer Tragödie geworden. Sanitäter und ein Notarzt wurden hier am späten Abend in die Nähe eines Regen-Rückhaltebeckens gerufen. Grund war der Herz-Kreislaufstillstand eines 38-jährigen Mannes – erstmal. Denn während die Helfer mit der Reanimation begonnen hatten, riefen Augenzeugen dem Notarzt zu, dass zudem ein Junge in das Rückhaltebecken gefallen sei. Wie sich herausstellte: der Sohn des 38-Jährigen.

 

Kontrollierte Suche nach dem Jungen im Rückhaltebecken

 

Sofort forderte der Arzt weitere Einsatzkräfte nach, so die Feuerwehr. Taucher, DLRG-Einsatzzug, THW-Ortung sowie ein Rettungshubschrauber waren innerhalb mehrere Minuten an der Einsatzstelle und begannen mit der kontrollierten Suche nach dem Fünfjährigen. 

 

Unter laufender Reanimation ins Krankenhaus gebracht

 

Rettungstaucher der Feuerwehr fanden das Kind schließlich leblos unter Wasser. Das ging zwar verhältnismäßig schnell, so Martin Schneider von der Pressestelle der Hamburger Feuerwehr – insgesamt aber soll der Junge eine Stunde im Wasser gewesen sein. Er wurde unter laufender Reanimation ins Krankenhaus gebracht, auch der Vater kam in die Klinik.

Laut erster Ermittlungen soll der Fünfjährige in das Wasser gerutscht sein, der heraneilende Vater dann vermutlich vor Schreck einen Herz-Kreislaufstillstand erlitten haben.

Junge verstorben
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